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Edith Pflug

Von Klein auf wurde in unserem Haus viel gesungen. An den Wochenenden, wenn Vater mit uns das Geschirrspülen übernahm, sangen wir Volks-,Kirchen- und/ oder Weihnachtslieder. Mit selbst erfundenen Stimmen machte uns der vielstimmige Gesang, sehr viel Freude und das Abtrocknen ging wie von selbst.
16 jährig war ich endlich alt genug um in den, lange ersehnten, Amadeus-
Chor, damals unter der Leitung von Karl-Friedrich Beringer, einzutreten. Viele Jahre erlebte ich dort Oratorien, geistliche und Weltliche Chormusik aus vielen Epochen und lernte sehr viel über die Gestaltung von Stücken.
2002 lockte mich der Sologesang, den ich seitdem bei Ute Büttner in Windsbach
mit viel Freude erlerne.
Weitere musikalische Verliebtheiten pflege ich mit dem Spielen verschiedener
Blockflöten im Ensemble Flötissima. Meine Lehrer in Blockflöte waren Sieglinde
Mueller-Hanisch, Lichtenau und Kerstin Egelkraut, Windsbach. Die Querflöte und
Gitarre kommen eher nach Lust und Laune mal ins Spiel.
Ein ganz anderes Genre der Musik pflege ich als Sängerin im Ensemble Horst
Bracks, in welchem wir uns der geistlichen Songpoesie widmen und Konzerte und
Konzertgottesdienste anbieten.
Mit all diesen musikalischen Vielfältigkeiten geht für mich ein Lebenstraum in
Erfüllung. Musik in ihrer bunten Schönheit mit lieben Menschen zusammen erleben und tun zu dürfen, gehört für mich zu den schönsten Dingen im Leben.
Meinen Beruf als Erzieherin übe ich nach einer langen Familienpause nun wieder
mit einer kleinen Vertretungsstelle in einer Schulvorbereitenden Einrichtung für
Kinder mit besonderem Förderbedarf aus.
Unsere 3 Kinder sind selbst begeisterte Instrumentalisten und haben sich mit
ihrem Papa an die vielen Termine ihrer Mutter am Wochenende gewöhnt.

Jutta Gruber

Da bei uns im Hause ein Klavier stand, musste ich schon bald die Kunst des Tastentreffens erlernen.
Da bei uns im Hause eine Erzieherin wohnte, beschloß ich ebenso bald, auch diesen Beruf zu erlernen.
Da ich schon lange im Kirchenchor sang, durfte ich auch Solos auf Hochzeiten darbieten.
Dann begann ich, selbstständig zu werden. Ich machte eine Ausbildung zur Kulturkuratorin.
Seit einigen Jahren nehme ich Gesangsunterricht (Christiane Kraft, Johanna Klinger).
Inzwischen führe ich kleine und große Gäste durch unser Münster, die Mühle, unsere Stadt und immer wieder konzipiere ich neue und ganz verschiedene Begegnungen der Besucher mit unserer Vergangenheit. Einer davon ist unsere musikalische Münsterführung - die Sopranetten  bringen die Altäre und das, was sie uns erzählen, zum Klingen.
Drei Kinder und der dazugehörige Ehemann ertragen die singende und Geschichten - schreibende Frau, die sich nebenbei auch um Schorsch (Dackel) und Emilia Galoppi (Pferd) kümmert.

Sabine Berr

Mit 10 Jahren bin ich in den Heilsbronner Kirchenchor eingetreten und seit dem singe ich. Ob Jugend-, Studenten-, gemischter, oder Frauenchor; von Nürnberg bis Eichstätt.
Zur Zeit singe ich neben den Sopranetten im Motettenchor in Nürnberg und im Chor I Cantandi.
1994 habe ich mit der Gesangsausbildung bei Hasmik Bochjan begonnen, da ich immer öfter Angebote für Solopartien bekam. Von 1997 bis 2000 sang ich bei Renate Kreiselmeyer, seit 2002 bin ich bei Renate Bergmann.
Dass ich nicht Gesang studiert habe, verdanke ich der Tatsache, dass ich für ein Instrument nicht sonderlich geeignet bin. Daher habe ich mich für einen handfesteren Beruf entschieden und Bauingenieurwesen studiert. Die Musik ist für mich der geniale Ausgleich und unsere Proben und Auftritte sind für mich die volle Bereicherung.
Meine Familie hat sich an mein manchmal turbulentes Hobby gewöhnt und bei den Konzerten steht sie mir immer wieder unterstützend zur Seite.